Konrektorin an der Josefschule

Monika Wiesmann neue Konrektorin - Das Fest zur Begrüßung gibt es später

Monika Wiesmann, 50 Jahre, gehört in der St. Josef Grundschule zu den Lehrkräften, die schon sehr lange die Geschicke der Schule mitprägen. Jetzt ist sie die neue Konrektorin der Schule. Normalerweise ist alles anders – in der Schule geht es lebendig zu, es sind dort viele Kinder, es wird gelernt und gespielt und auch gefeiert. In diesem Jahr geht das unter den besonderen Bedingungen der Corona Pandemie nicht. Die Klassenräume sind leer, man hört hin und wieder die Kinder in der Gruppe der Notbetreuung, alle anderen Schüler lernen zu Hause und „chatten“ wöchentlich mit ihren Klassenlehrerinnen. Und deshalb muss auf ein schulisches Fest, bei dem die Schulgemeinde – wie eigentlich üblich - die neue Konrektorin hochleben lässt, noch gewartet werden. Den Grund zu feiern hat die Schule seit Anfang April, denn seitdem ist es amtlich, dass die bisherige kommissarische Konrektorin offiziell von der Bezirksregierung Münster zur Konrektorin ernannt wurde. Monika Wiesmann, 50 Jahre, gehört in der St. Josef Grundschule zu den Lehrkräften, die schon sehr lange die Geschicke der Schule mitprägen. Sie kam 2001 aus der Elternzeit an die Schule. Seitdem unterrichtete sie als Klassenlehrerin und Fachlehrerin im Fach Sport und brachte sich immer wieder aktiv in die Schulentwicklung ein. 2018 dann warf Monika Wiesmann ihren Hut in den Ring und bewarb sich auf die ausgeschriebene Konrektorenstelle, um die St. Josef Grundschule an verantwortlicher Stelle mit dem großen Team weiterzuentwickeln. Sie legte erfolgreich ihre Prüfung ab und sammelte zwei Jahre Erfahrungen als künftige Konrektorin. Von allen beteiligten Kollegen wurde Monika Wiesmann als große Bereicherung im Amt der Kollegin und kommissarischen Konrektorin wahrgenommen. Teamgeist, die Suche nach innovativen Wegen in der Unterrichtsentwicklung, die Optimierung von Strukturen, Motivation und Vertrauen gehören für Monika Wiesmann zu den wesentlichen Aspekten bei der Arbeit mit und in der Schulleitung. Ihre Handlungsfelder sind unter anderem die Planung von Vertretungsunterricht, Projekten und anderen schulischen Vorhaben. Besonders am Herzen liegen Monika Wiesmann die Kinder und ihre Rechte, ihre eigene Klasse und das Schülerparlament, das sie von Beginn an begleitet und hier die Kinder befähigt, für ihre Rechte einzutreten. Die Schüler sind ihr Herzblut. Und auch bei Eltern und im Kollegenkreis ist Frau Wiesmanns Rat hochgeschätzt. Aber: Bis es heißt, die Kinder und die gesamte Schulgemeinde feierten mit Monika Wiesmann offiziell die Einführung in ihr Amt, wird es wohl noch noch ein Weilchen dauern.