// ÜBERGANG IN WEITERFÜHRENDE SCHULEN

Die folgende Zusammenstellung erläutert die Aufgaben und Maßnahmen der Lehrer/innen hinsichtlich der Elternberatung und der schriftlichen Empfehlung für die weiterführenden Schulen, auch der zeitliche Rahmen ist abgesteckt.

Klassenpflegschaftssitzung im 4. Schuljahr (September)
Die Klassenlehrer/innen machen den Eltern den schulischen organisatorischen Rahmen zu dieser Thematik deutlich. Die sinnvolle Bearbeitung eines Beobachtungsbogens für die Hand der Eltern wird erläutert.

Austeilung des Beobachtungsbogens für die Hand der Eltern (November)
Die Eltern können auf freiwilliger Basis ihre Kinder bei den Hausaufgaben beobachten, das Lernverhalten und die Arbeitsweise einschätzen.Der ausgefüllte Bogen ist eine unterstützende Hilfe für den Lehrer als Grundlage für das Beratungsgespräch.

Informationsabend der Grundschule (Ende November)
Die Bildungsgänge der einzelnen Schulformen werden von der Schulleitung vorgestellt, um den Eltern eine Hilfe bei der Wahl der richtigen Schule zu geben.

Beratungsgespräche Mitte Dezember
Der Klassenlehrer wertet die Beobachtungsbögen aus und bereitet das Gespräch mit den Fachlehrern zusammen vor. Die Gesprächsnotiz wird während des Beratungsgesprächs niedergeschrieben.

Zeugnisausgabe /Ende Januar
Die Schüler der 4.Jahrgänge erhalten mit ihrem Zeugnis die begründete Empfehlung für eine Schulform der Sekundarstufe I.

Tag der offenen Tür an den weiterführenden Schulen
Die weiterführenden Schulen bieten in der Regel im Dezember/ Januar einen Tag der offenen Tür an. Hier können sich die interessierten Schülerinnen und Schüler genau über das Schulprogramm informieren und die einzelnen Fachschaften kennen lernen.

Die Eltern melden ihr Kind unter Vorlage des Zeugnisses und des Empfehlungsschreibens an der weiterführenden Schule an.

Letzte Schulwochen
In den letzten Schulwochen besuchen die Lehrer/innen der weiterführenden Schulen die vierten Klassen, um die künftigen Schülerinnen und Schüler schon kennen zu lernen und zu erleben, wie in der Grundschule gearbeitet wird. Die Lehrerinnen treffen sich anschließend zu einem Erfahrungsaustausch, um über mögliche Erleichterungen des Übergangs in die Erprobungsstufe zu sprechen.

Zur Evaluation der eigenen schulischen Arbeit an der St. Josef Grundschule erfragen die Klassenlehrerinnen bei den Eltern und mit den Kindern (im Unterricht) anonym die Qualität der Arbeit in einem Fragebogen. Die Mitarbeit möglichst aller Befragten ist eine große Hilfe, um Aufschlüsse über die Arbeit zu erhalten und Konsequenzen für künftige Schwerpunkte zu legen.

Auch nach dem Abgang der Schüler streben die Lehrer/innen eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen an.

Im ersten Halbjahr der Erprobungsstufe bieten die weiterführenden Schulen Gesprächstermine an, die die Lehrer/innen wahrnehmen, um sich über den weiteren schulischen Werdegang ihrer ehemaligen Schüler informieren zu lassen. Bei Problemfällen können sie im Gespräch ihre Kenntnisse und Erfahrungen aus vier Schuljahren mit einbringen, damit gemeinsam Lösungsmöglichkeiten gefunden werden können.