Josefsfrühstück 2018

Ananas und Nutella-Brötchen

Niko (10) hat Hunger: „Das ist schon mein dritter Teller“, sagt er, „und ich fange gerade erst an.“

Wer wächst, muss essen. Und wer in Gesellschaft ist, dem schmeckt es offenbar besser. In der Grundschule links der Ems saßen am Freitagmorgen 270 Kinder in den Klassen und auf den Fluren und ließen es sich schmecken. Ananas und Melonen, Joghurt und Quark. Und natürlich Nutella-Brötchen.

Für das Catering war der Förderkreis zuständig. „Jedes Jahr einmal“, sagt dessen Vorsitzende Ute Thomaßen, „am Freitag nach Josefs Namenstag.“

390 Brötchen wurden geschmiert, acht große Gläser Nutella verstrichen, Gemüse und Obst geschnitten. 35 Eltern waren als Servicekräfte beteiligt.

Für gesundes Frühstück sorgt die Schule auch sonst, sagt Schulleiterin Anne Sprakel. „Jeden Morgen wird in einer Pause gemeinsam gefrühstückt.“ Die Kinder  bringen etwas zu essen mit. Wenn jemand seine Brotdose vergessen hat, wird geteilt.

Außerdem nimmt die Josefschule am EU-Schulobstprogramm teil. Täglich 100 Gramm Obst oder Gemüse stehen dabei jedem Kind zu. Sie werden vom Heidehof geliefert – plus frischer Milch.

„Zuhause frühstücken wir lange, sagt die elfjährige Xhulijana. Aber mitunter kommt es auch vor, dass Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen. Das muss kein schlechter Wille sein, sagt Klassenlehrerin Meike Böckelmann. „Manchmal versuchen es die Eltern – aber so früh am Morgen geht da noch nichts rein.“