Josefschüler feiern Gedenktag der UN-Kinderrechtekonvention von 1959

„Steht zusammen Hand in Hand“ sangen die Kinder der Josefschule lauthals in der Turnhalle, wo sich die ganze Schule zum Auftakt des Weltkindertages traf, um an diesem speziellen Feiertag für Kinder verschiedene Aktionen in den einzelnen Klassen einzuleiten. Schon die Litfaßsäule im Eingang der Schule wies auf einen besonderen Tag hin – sie war bestückt mit Kinderrechten und Aussagen dazu.

Viele Initiativen in den Klassen machten auch die Mitschüler neugierig – die ersten Schuljahre befassten sich mit der eigenen Persönlichkeit und mit der Geschichte vom „Kleinen Ich bin Ich“, während in den zweiten Jahrgängen die wichtigsten Rechte der Kinder im Schuhkarton gestaltet wurden. Mini-Litfaßsäulen der Viertklässler oder aufklappbare Bücher mit den wichtigsten Kinderrechten der Drittklässler – überall waren die Schüler eifrig am Werk.

Sogar die Schulanfänger der drei Kitas im Grevener Westen waren zu Besuch, um einen selbst gedrehten Film der Klasse 4b anzuschauen, in dem Kinder die Rechte für Kinder erklären.

In über hundert Ländern der Welt wird der Weltkindertag einmal im Jahr gefeiert.

Die Kinder der St. Josef-Grundschule, die sich auf den Weg zur Kinderrechteschule macht, erinnerten mit  ihren Aktionen daran, die Rechte der Kinder in der Welt immer zu wahren und danach zu handeln.

Die Idee, durch einen Gedenktag die Rechte der Kinder auf der Welt zu ehren, besteht etwa seit der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1959. Demnach haben Kinder das Recht auf Schutz, Fürsorge, freie Meinungsäußerung und deren Berücksichtigung. Das Wohl des Kindes soll stets im Vordergrund stehen. Auch das Recht, mit beiden Elternteilen in Kontakt zu treten ist in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union festgehalten.

Den Kinderrechten auf der Spur waren die Kinder nicht nur im Vormittagsbereich. Auch im Offenen Ganztag befassten sie sich mit der Teilhabe von Kindern und ihren Rechten.