Joseffrühstück zu Ehren des Namenspatrons

Marmelade statt Mathe

800 Brötchen-Hälften belegt, 50 gekochte Eier gepellt, ein Dutzend Melonen klein geschnitten und noch viel, viel mehr: Eltern der Josefschule haben am 29.03.2019 ordentlich Gas gegeben, um ihren Kindern beim traditionellen Joseffrühtsück eine bunte Auswahl bieten zu können. Ob Müsli, Obst, Quark oder Saft: an Auswahl mangelte es nicht.

Und doch: „Nutella ist der Renner, Nutella bleibt der Renner“, fasste eine helfende Mutter die Nachfrage zusammen. Aber auch Quark und – man lese und staune – frisches Obst seien sehr gefragt. Wie lange es die Tradition des Joseffrühstückes an der Grundschule schon gibt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Auf jeden Fall reicht sie schon Jahrzehnte zurück. Manche Eltern, die inzwischen Kinder an der Schule haben, haben seinerzeit selbst teilgenommen. Dr. Uta Tölle vom ausrichtenden Förderverein ist immer wieder beeindruckt von der guten Stimmung in der Elternschaft. Man spüre zwar schon, dass Eltern immer häufiger beruflich eingespannt seien, doch am Ende finde man immer genug Helfer. Nicht ohne Grund: „Die Kinder nehmen die Erinnerung an dieses besonders schöne Erlebnis aus der Schulzeit mit.“ Der Gottesdienst mit Pastoralreferent Tobias Busche fand – mangels Josefkirche – in der Sporthalle statt, was der Stimmung nicht abträglich war, im Gegenteil wie Schulleiterin Anne Sprakel berichtet. Die Kinder seien einfach enger zusammengerückt. „Wir hatten dort eine wunderbare Atmosphäre“, sagt die Schulleiterin.

Bericht aus der WN am 30.03.2019 (Oliver Hengst)