Forscherfest 2019

Zertifikat für die Grundschule St. Josef  - Hier gehört das Forschen zum Alltag

Haus der kleinen Forscher, das sei schon richtig. „Aber eigentlich“, sagte Andreas Frede, „müsstet ihr Institut der genialen Forscher heißen.“ So sehr hatte sich der eigens aus Steinfurt angereiste Schulamtsdirektor davon beeindrucken lassen, was die Kinder der Grundschule St. Josef ihm und den anderen Gästen zuvor präsentiert hatten. Einen Ausschnitt aus dem Forscheralltag an der Schule nämlich. Deutlich wurde: Das Ergründen von naturwissenschaftlichen Phänomenen und das Experimentieren sind hier keine Ausnahme, sondern die Regel. Und deshalb hat die Schule die Rezertifizierung zum „ Haus der kleinen Forscher“ bekommen. Zum dritten Mal gab es die begehrte Plakette. 2015 war dies erstmals gelungen. Schülersprecherin Julia Alves hatte dem Besuch zuvor berichtet, was die Schüler schon alles erforscht hatten. Zum Beispiel eine Murmelbahn aus Sand. Das Geheimnis: „Nicht zu viel und nicht zu wenig Wasser.“ Auch mit Strom und Wasser hatten die Kinder experimentiert, Luftballonraketen und einen Backpulvervulkan gebaut, wie Schülerin Lenja Pfitzner ergänzte. Und aktuell fahren die Kinder voll auf Ozobots und Bee­bots ab, jene zum Teil nicht mal walnussgroßen Roboter, die sich programmieren lassen und beim Abfahren eines Parcours auf Farbbefehle reagieren. „Ihr seid auf einem ganz tollen Weg“, bescheinigte Frede . Schulleiterin Anne Sprakel lobte ihre Schüler („Ihr seid diejenigen, die den Preis verdient haben“) und auch das Kollegium, das den Forscheransatz mittrage und nicht zuletzt mit viel detaillierter Dokumentationsarbeit zur Rezertifizierung beigetragen habe.

Bericht aus WN vom 11.05.2019 (von Oliver Hengst)