// Großes Chor-Musical der St. Josef Grundschule wirft seine Schatten voraus

Seit Beginn des Schuljahres probt die Chor-AG der St. Josef Grundschule fleißig für das Kindermusical „Tuishi pamoja“, eine Geschichte über Vorurteile.

Für die Musiklehrerin Heike Weßeler und ihr 75-köpfiges Ensemble fand das Chorjahr seinen vorläufigen Höhepunkt mit der zweitägigen Chorfreizeit in Tecklenburg, wo die Kinder sich am gemeinsamen Lagerfeuer in familiärer Atmosphäre auf ihre Konzertwoche Anfang Juli einstimmten.

„Die Kinder sind mit einer unglaublichen Begeisterung dabei – und sowas fördert natürlich den Zusammenhalt der Gruppe“, erläutert Heike Weßeler, kommissarische Konrektorin der St. Josef Grundschule.

Jedes Kind von der ersten bis zur vierten Klasse kann mitmachen. „Es geht nur miteinander und wenn alle aufeinander achtgeben“, sagt Heike Weßeler. Deshalb soll bei der Aufführung auch jedes Kind mindestens ein Mal im Rampenlicht stehen und wenigstens einen kurzen Text sprechen. „Damit alle wissen: ,Das ist deine Zeit, in der dir alle zuhören‘“, erklärt Heike Weßeler.

Kräftige Unterstützung erhielten Kinder und Lehrerin auch von den Eltern, die an einem Samstag in der Schule in gemütlichem Rahmen Kulissen bemalt, Kostüme genäht und fleißig gebastelt haben, um dem Musical zum Gelingen zu verhelfen. Ein herzliches Dankeschön vom Team der Josef-Grundschule an alle helfenden Hände!!

Die Proben laufen gut – auch wenn manch kleiner Darsteller noch etwas an seinem Text feilen muss. Andere haben noch Hemmungen, sich frei auf der Bühne zu bewegen. Auch einige Tanzszenen sind ausbaufähig. „Aber wir haben noch ein bisschen Zeit – das läuft“, ist sich Heike Weßeler sicher. „Wenn es nicht klappt, müssen Sonderschichten gefahren werden“, unterstützt Schulleiterin Anne Sprakel jedoch eher scherzhaft.

Am 03., 04. und 05. Juli bewegen sich dann die Akteure über die Bühne der Kulturschmiede. Alle Vorstellungen – zu denen auch die anderen Grevener Grundschulen, Kindergärten und Altenheime eingeladen sind, sind restlos ausverkauft. „Wir machen damit keinen großen Gewinn, aber es reicht, um die Chorkasse ein bisschen aufzufüllen“, meint Heike Weßeler.