Königliches Theater statt Schulbank – einzigartiges Erlebnis der Josef Grundschüler

Als Teilnehmer am Theater Starter Programm für Kinder des Münsteraner Theaters fahren alle Kinder der St. Josef Grundschule einmal jährlich in das Münsteraner Stadttheater. So auch an diesem Dienstag dank der hervorragenden Unterstützung durch den Förderkreis der Schule.

Eine großartige Logistik stellte der Ausstieg vor dem Eingang des Großen Hauses für ca. 300 Kinder mit Bussen schon dar, musste doch alles schnell gehen! Märchenhaft präsentierte sich dann die Kulisse, so dass die Kinder in die Welt der hochmütigen und zickigen Prinzessin und des König Drosselbarts eintauchten.

»Ich arme Jungfer zart, hätt ich doch genommen den König Drosselbart«, so klagt Prinzessin Viktoria. Doch dass sie stattdessen nun mit einem Bettler dasitzt, hat sich die zickige Königstochter selbst zuzuschreiben. Kein Heiratskandidat ist ihr gut genug. Sie verspottet alle Bewerber und verpasst ihnen Spitznamen. Weil einer davon wie eine Drossel singt und dabei sein Kinn so lustig wackelt, nennt sie ihn Drosselbart. Dem König platzt der Kragen: Er schwört, dass er seine Tochter mit dem erstbesten Bettler verheiraten wird. Schon steht einer vor der Tür – und der erschrockene König kann seinen Fluch nicht mehr rückgängig machen, denn die abgewiesenen Prinzen überwachen das Geschehen schadenfroh.

Was für ein Glück, dass in den Kleidern des Bettlers in Wirklichkeit König Drosselbart steckt! Er hat sich in die Prinzessin verliebt und will die Widerspenstige auf diese Weise erobern. Schließlich schafft er es, aus der Überheblichkeit der Prinzessin Zuneigung werden zu lassen und ihr die einfache Art des Lebens zu zeigen.

„Der Theaterbesuch ist für viele unserer Schülerinnen und Schüler der erste Kontakt mit dem Theater und mit einer Kulturform, die im Gegensatz zu den verbreiteten anderen heutigen Hör- und Seh-Erfahrungen der Kinder steht. Die Bilder auf der Bühne sind real, und auf der Bühne bewegen sich lebendige Schauspieler, die es glänzend verstehen, ihr Publikum aktiv einzubinden und zu fesseln. Entsprechend war auch die Begeisterung unserer Schülerinnen und Schüler. Für diese Möglichkeit sind wir besonders unserem Förderkreis sehr dankbar!“